Berichte

          

ErSchöpfung. Bewahren, was uns heilig ist            

Einen Steinwurf von seinem Flussbett entfernt trafen die Uerdinger beim Betreten der Michaelskirche auf „ihren“ Rhein, der sich in Form eines blauen Stromes vom Abendmahlstisch durch die gesamte Länge des modernen Kirchenbaus ergoss.

Nur durch Kerzen erhellt öffnete sich dem Besucher beim Eintritt der schöne Raum und lud mit mystischen Klängen und einer Großprojektion von „Bildern unserer Erde“ zur Meditation und zum Verweilen ein. Wer ab 19.00 Uhr dem Posaunenchor der Gemeinde zuhören wollte, musste sich auf einen kleinen Spaziergang am Ufer des „Rheins“ einlassen, um an seinen Sitzplatz zu gelangen. Die Bläser unter der Leitung von Johannes Schubert spielten zum Auftakt der „Offenen Kirchennacht“ in der sich nach und nach füllenden Michaelskirche.

Berührend mit ihren jungen Stimmen überraschten Carolina und Mara aus der diesjährigen Schar der Konfirmierten die Zuhörer, als sie zusammen mit den „Rheinvoices“, dem Gospelchor der Gemeinde sangen. Das Motto des Abends konnte nicht schöner von Kantor Bernd Liffers umgesetzt werden, als auch noch die Sänger und Sängerinnen der „Chorgemeinde Uerdingen“ hinzukamen und generationsübergreifend Lieder über die Schöpfung vortrugen.

Der Dank gilt vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden der Gemeinde, die die Besucher in dieser Nacht mit „Orgelwein“, köstlichem „Fingerfood“ und frisch gebackenem Stockbrot vom offenen Feuer verwöhnten. Silke Eisenblätter

 

Sommerkonzert                

Am 15. Juni hatte die Sängerin Wiltrud Schaus zu einem „Sommerkonzert“ in St. Matthias in Hohenbudberg eingeladen. Die Chorgemeinde war mit dabei und präsentierte sich mit alten Madrigalen (unter anderem mit Luthers „Frau Musica“) und Auszügen aus den „Träumenden Bäumen“, die im Oktober zur Aufführung gelangen. Ein gelungenes Konzert, das die Zuhörer mit viel Beifall belohnten.         BL

 

Rhine Side                          

Die Rhein Voices waren am 30. Juni bei der „Rhine Side“ zu Gast. Die junge Mara rappte die Strophen zu „We shall overcome“ und Jenny sang souverän das Solo zu „Happy“. Nicht nur Gospel stand für uns auf dem Programm, sondern auch Lieder zum Mitsingen. Und weil an diesem Nachmittag auch der Holland-Markt in der Stadt war, gab es noch die „Tulpen aus Amsterdam“, wunderbar mit niederländischem Akzent gesungen von Silke. Ein entspannter Auftritt.              BL

 

„Trompette harmonique“                      

So war das Konzert am Freitag Abend, den 5. Juli überschrieben. Eigentlich der Name eines Orgelregisters aus französisch romantischen Orgeln war der Titel auch Programm. Denn das Duo Trompete und Harmonium lässt an den Titel denken. Mit dem wunderbaren „Kunstharmonium“ der Firma Mustel aus Paris (gebaut 1911) war es eine Freude, die manchmal intimen Melodien, gespielt von Barbara Trottmann auf der Trompete, zu begleiten. Neben Klassikern wie das „Ständchen“ von Schubert gab es auch Modernes zu hören. Als Zugabe durfte dann „Summertime“ nicht fehlen.

BL

 
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