Berichte

Neu bei uns auf der Kanzel

Seit ein paar Monaten steht ein Name häufiger im Gottesdienstplan: Norbert Sinofzik. Wir freuen uns sehr über seinen Einsatz! Hier stellt er sich vor:

„Norbert Sinofzik heiße ich, Jahrg. 1950 bin ich, sehr gerne lebe ich seit 1995 in Uerdingen.

Nach Studienabschluss ev. Theologie und Religionspädagogik habe ich lange in einer Düsseldorfer Kirchengemeinde, dann für die ehem. Diakonie Duisburg-West sowie die ehem. Diakonie in Niederberg gearbeitet. Ab 2002 freiberuflich als Trainer und Berater für Firmen/Behörden tätig. Seit 1975 regelmäßiger Predigtdienst in meiner jeweiligen Wohnortgemeinde und wo Vertretung gebraucht wird. Aus freundschaftlichen Gründen gehöre ich zur Christuskirchengemeinde DU-Rheinhausen, in der ich regelmäßig predige und viele Jahre Presbyter war.

In Uerdingen engagiere ich mich für die Wiedereröffnung der Bücherei als „Quartierszentrum/Bürgerhaus mit städt. Medienausleihe“. Ferner bin ich im Vorstand des ökum. Arbeitslosenzentrums Krefeld und Vorsitzender von dessen Förderverein. Ich freue mich, mit Ihnen Gottesdienst zu feiern.“

Herr Sinofzik

Nachruf

Wir trauern um Horst Müller.

Er war von 1984 bis 1993 Pfarrer im Bezirk Linn / Gellep-Stratum der Kirchengemeinde Uerdingen. Mit seiner Frau Edith, die schon vor einigen Jahren gestorben ist, hat er in diesen Jahren vieles auf die Beine gestellt.

Die Freizeiten für Senioren waren ihm wichtig mit attraktiven Zielen wie Zoutelande an der niederländischen Nordsee und dem Kniebis im Schwarzwald. Daraus ist dann ein Seniorenchor hervorgegangen, die Kniebislerchen, geleitet von seiner Frau Edith.

Der Abenteuerspielplatz für Kinder ist in Linn zu einer guten Tradition geworden - auch noch über sein Ausscheiden hinaus.

Mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden ist er immer vor der Konfirmation nach Bethel gefahren. Dort wurden auch Teile des Gottesdienstes zur Konfirmation vorbereitet, die die Konfirmandinnen und Konfirmanden dann vorgetragen haben. Diese Verbindung nach Bethel existiert bis heute.

Dass es an der 1964 neu erbauten Johanneskirche am Kohlplatzweg keinen Glockenturm gab, wurde von vielen Gemeindegliedern als Mangel empfunden. Horst Müller hat dieses Anliegen aufgenommen und sich für den Bau eines Glockenturms eingesetzt, der zur Freude vieler Linner nachträglich gebaut wurde.

Nach einigen Jahres des Ruhestandes in Krefeld ist Horst Müller dann in die Nähe seiner Kinder nach Oberhausen gezogen, wo er in den letzten Jahren in einem Seniorenheim gelebt hat.

Wir sind dankbar, dass Horst Müller in unserer Kirchengemeinde 9 Jahre lang gewirkt hat. Wir befehlen ihn der Gnade Gottes an, der unser Leben durch den Tod hindurch bewahrt und uns neu schenken wird in seinem Reich.

Dieter Hudasch