Berichte

Abschied von Pfarrer Hudasch

Das Presbyterium dankt Herrn Pfarrer Hudasch sehr für 29 Jahre Dienst in der 1. Pfarrstelle unserer Kirchengemeinde.

Herr Hudasch war an allen Vorgängen im Presbyterium beteiligt, von Urlaubszeiten einmal abgesehen. Zeitweise hat er auch den Vorsitz geführt.

In den vergangenen Jahren waren weitreichende Entscheidungen zu treffen über Gebäude und Mitarbeitende: die Überführung des ehemaligen Altenheims Michaelsstift (heute: Haus im Park) mit Personal und Inventar aus der gemeindeeigenen gGmbH in die Evangelische Altenhilfe Krefeld gGmbH, Bau des Gemeindehauses Lanker Straße, Verkauf auf Abriss der Johanneskirche, des Gemeindehauses und des Pfarrhauses am Kohlplatzweg, Kauf und Renovierung der jetzigen Johanneskirche, Verkauf des Gemeindehauses Kronenstraße usw. Allein an dieser Aufzählung kann man ahnen, welche schwerwiegenden und die Gemeinde verändernden Entscheidungen zu treffen waren und von Herrn Hudasch mitgetragen bzw. (als Vorsitzendem) durchgeführt wurden.

Herr Hudasch war immer sehr darauf bedacht, dass – auch wenn Fragestellungen sehr kontrovers diskutiert wurden – das Presbyterium einmütig entscheiden konnte.

Insbesondere für die Mitarbeitenden hat Herr Hudasch sich in seiner Amtszeit stark gemacht: von der Einstellung über regelmäßige Personalgespräche bis zur Beendigung von Arbeitsverhältnissen in jeder denkbaren Form. Fünfzehn Personen sind es heute; vor 29 Jahren waren es weit über 20 Menschen, die zeitgleich hauptamtlich für die Gemeinde gearbeitet haben.

Wir danken Herrn Hudasch sehr für die Arbeit in seinem Bezirk, der sich nach der Hälfte der Zeit noch einmal deutlich vergrößert hatte: für die Begleitung der Kindertagesstätte, für Seelsorge, Gottesdienste und Amtshandlungen, die Begleitung der Gruppen in seinem Bezirk – und all die Feste, Veranstaltungen, Begegnungen und alles andere, was im Pfarrdienst sonst noch anfällt. Er war immer ansprechbar und gerne bereit, sich einzusetzen für Menschen in ihren Problemen.

Wir wünschen Herrn Hudasch einen guten Übergang in den Ruhestand, viel Freude an der neu gewonnenen Zeit für sich und andere und viele gute Jahre, in denen er die Früchte seiner Arbeit genießen und Neues ausprobieren kann.

Neubesetzung der Pfarrstelle

Eine erste Ausschreibung der halben 1. Pfarrstelle hat bereits im Mai stattgefunden. Leider gab es keine schriftliche Bewerbung. Das Presbyterium bemüht sich weiterhin darum, diese Stelle besetzen zu können.          HK

 
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