Gellep-Stratum

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Gemeindehaus Lanker Straße 27

Zahlenmäßig ist Gellep-Stratum der kleinste Stadtteil, der zur Evangelischen Kirchengemeinde Uerdingen gehört. Organisatorisch ist er zusammengefasst mit Linn. Oft bilden die Konfirmanden eine gemeinsame Gruppe, und ihre Konfirmation wird in Linn gefeiert. Die Linner Pfarrerin ist auch für diesen Gemeindeteil zuständig.

 

Seit Ende 2000 hat die Gemeinde an der Lanker Straße ein eigenes Gemeindehaus gebaut, nachdem sie lange Zeit zu Gast war in der katholischen St.-Andreas-Gemeinde, und später einen Raum in der Alten Schule mieten konnte.

Den Kern des Hauses bildet der Gottesdienstraum, der 50 Personen Platz bietet. Wichtige Stücke aus dem ehemaligen „Michaelsstift“, dem früheren Altenheim der Gemeinde, finden sich hier wieder: eine kleine, schön verzierte und wunderbar weich klingende Orgel und der Abendmahlstisch, um den herum seit mehr als 50 Jahren Gottesdienst gefeiert wird. Überhaupt ist hier die Verbindung von Traditionellem (z.B. der niederrhein-typische rote Klinker)und Modernem gut gelungen. Mehrere Wände sind beweglich, so dass bis zu 120 Menschen zugleich Gottesdienst feiern können.

 

In den anderen Räumen gibt es Platz genug für das „Vogelnestchen“, eine Spielgruppe für Kleinkinder, die vom Haus der Familie verantwortet wird, für den Konfirmandenunterricht, Fitnessgruppen des Hauses der Familie und viele Gäste. Auch für Kunstausstellungen eignet sich unser Gemeindehaus sehr gut.

 

Ein besonderes Schmuckstück in diesem Haus sind die beiden Buntglasfenster, die der Architekt des Gebäudes, Carsten A. Schubert, entworfen hat. Die Symbole, die hier verwendet wurden, haben alle Bezüge zu den Gegebenheiten in der Gemeinde.

 

Das Kreuz im linken Fenster steht für das Bekenntnis zu dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus.

 

In beiden Fenstern sind Blau und Wellenlinien vorherrschend, darüber ein grünes Band, das Bäume darstellt. Gemeint sind die „Bäume, gepflanzt an Wasserbächen“ aus Psalm 1, die das Leben derer symbolisieren, die sich an Gott und sein Gebot halten. Der Psalm 1 ist dem Siegel und dem Logo der Gemeinde zugrunde gelegt.

 

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Im rechten Fenster ist eine Vision aus der Offenbarung an Johannes dargestellt, das Himmlische Jerusalem, das in Kapitel 21 und 22 der Offenbarung als wunderschöne Beschreibung des Heils, der Geborgenheit und Fülle in Gottes ewigem Reich aufgezeigt ist. Der Bezug ist hier die Namen der Kirchen der Gemeinde: Johanneskirche nach dem, der die Offenbarung empfängt und aufschreibt; Michaelskirche nach dem für die Kirche streitenden Erzengel Michael, von dem in der Offenbarung ebenfalls die Rede ist.

 

Heike Klute

 
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