Gellep-Stratum

 

 

Gellep-Stratum

 (ehemaliges Gemeindehaus Lanker Straße 27)

 

stratum

Unsere Kindertagesstätte Kastanienstraße ist umgezogen:

Seit Ende März 2018 finden sich bis zu 40 kleine Kinder mit ihren Erzieher*innen morgens hier ein, um miteinander das Leben und die Welt zu entdecken. Für eine Übergangszeit bis zur Erstellung eines Neubaus an der ursprünglichen Stelle werden sie das Gemeindehaus in Stratum nutzen.

 

Das Gemeindehaus

 

Noch im letzten Jahrtausend hat die Gemeinde begonnen, an der Lanker Straße ein eigenes Gemeindehaus zu bauen, nachdem sie lange Zeit zu Gast war in der katholischen Kirche St.-Andreas, und später einen Raum im Obergeschoss der Alten Schule mieten konnte. Seit Ende des Jahres 2000 wurde es als Gottesdienst- und Gemeindezentrum genutzt.

 

Die Verbindung von Traditionellem (z.B. der niederrhein-typische rote Klinker und  die in der alten Kirchenfarbe „Armenisch-Blau“ gestrichenen Fenster- und Türrahmen) und Modernem ist hier gut gelungen. Viel Glasfläche macht das Gebäude angenehm hell. Mehrere Wände sind beweglich, so dass im Erdgeschoss aus zwei Räumen und dem Foyer ein großer Saal werden kann. Ursprünglich für den Gottesdienstraum (der zentrale Raum mit dem Pyramid-Dach) hatte der Architekt Carsten A. Schubert zwei Buntglasfenster entworfen. Inzwischen sind sie in die Johanneskirche nach Linn verbracht worden, um sie dort zu zeigen.

 

Damals war die Zahl der Stratumer Protestanten so groß, dass der Neubau geplant wurde. Die Situation in der Alten Schule war unhaltbar geworden. Insbesondere die Zahl der Kinder und Jugendlichen war enorm. So diente das neue Haus über anderthalb Jahrzehnte als Treffpunkt für die Stratumer Gemeinde. Inzwischen hat sich die Bevölkerungsstruktur in diesem Gemeindeteil massiv verändert; das Haus wurde nicht mehr genutzt. So bot sich das leer stehende Gebäude geradezu an, um den Kindergarten der Gemeinde hier für einige Zeit aufzunehmen.

 

Die Johanneskirche in Linn steht den Stratumer Gemeindegliedern für Gottesdienste und Gruppenarbeit genauso zur Verfügung wie den Linner und Uerdinger Gemeindegliedern.

                                                                                                                      Heike Klute

 

 
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