Linn

Der zweite Bezirk der Kirchengemeinde umfasst Linn und Gellep-Stratum. Die Johanneskirche steht an der Ostpreußenstraße in Krefeld-Linn; in Krefeld-Gellep-Stratum findet sich das Gemeindehaus an der Lanker Straße 27.

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Johanneskirche

 

Johanneskirche

 

Fassadenansicht

Posaunenengel

 

Posaunenengel

 

 

 

In der Johanneskirche an der Ostpreußenstraße 6 in Linn feiern die Linner Protestanten regelmäßig Gottesdienst. Auch eine Schulgemeinde ist hier zu Hause. Wöchentlich finden sich die evangelischen Kinder der Johansen-Grundschule ein.

 

Im Raum hinter der Kirche bereiten sich Jugendliche auf ihre Konfirmation vor. Und die älteren Gemeindeglieder und ihre Gäste singen hier gemeinsam oder treffen sich zum Seniorenkreis.

 

Die Kirche bietet nur etwa 100 Personen Platz, aber genau dadurch wirkt sie überschaubar, fast familiär. Durch die hellen Wände, das hohe Dach und die großen Buntglasfenster ist die Atmosphäre freundlich und einladend. Sie hat einen schönen Raumklang; dadurch macht es große Freude, dort zu singen und zu musizieren und anderen zuzuhören.

 

Das große Holzkreuz weist uns auf den gekreuzigten und auferstandenen Herrn der Kirche, den wir durch seinen Heiligen Geist gegenwärtig wissen. Die Pfeile nach oben und unten in den Fensterkreuzen weisen uns auf Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat. Gleichzeitig werden wir so daran erinnert, dass Gott uns Menschen zu einer lebendigen Beziehung mit ihm einlädt.

 

Die evangelische Gemeinde nutzt diese Kirche erst seit dem Sonntag „Quasimodogeniti“ (15.4.) 2007. „Wie die neugeborenen Kinder“ konnten die Gemeindeglieder sich damals jedoch noch nicht fühlen, denn an diesem Tag wurde zuerst der letzte Gottesdienst in der „alten“ Johanneskirche am Kohlplatzweg gefeiert und erst dann die neue Kirche an der Ostpreußenstraße mit der Feier des Heiligen Abendmahls in Dienst genommen.

 

Die Gebäude des alten Gemeindezentrums wiesen einen so hohen Sanierungsbedarf auf, dass die Gemeinde nicht mehr dafür aufkommen konnte. Ein glücklicher Umstand war es daher für die Linner Protestanten, die kleine Kirche der Neuapostolischen Kirche an der Ostpreußenstraße übernehmen zu können. Errichtet wurde sie 1971.

 

Leider konnten wir unseren Glockenturm nicht mitnehmen; die Kirche steht dafür zu nah an den nächsten Wohnhäusern. Aber der Posaunenengel, der auf dem Dach des Kirchturms befestigt war, „ruft“ uns jetzt in die Ostpreußenstraße, um dort auf Gottes Wort zu hören.

 

Heike Klute

 
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